21. Juli 2010 - 12:15 Uhr
Also grundsätzlich könnte ich den folgenden poetischen Beitrag mit nur einem Wort zusammenfassen: WUNDERSCHÖN!!!
Aber ich lass mich trotzdem mal aus:
Es begann Donnerstag früh gegen halb 9. Vater fuhr bis Rasthof Pegnitz, ich bis Bregenz, er wieder bis St. Moritz. 800 km, relativ kurzweilig aber durch 2 Staus sehr anstrengend.
Ich war von Anfang an von den Schweizer Landschaften begeistert und konnte die Kamera kaum stillhalten:

Wir bezogen unser Hotelzimmer um uns kurz darauf mit meinem Bruder Thomas zu treffen, der aber an dem Abend noch arbeiten musste. “Frühzeitig” ging es dann ins Bett.
Am Freitag haben wir uns nach dem Frühstück sofort ins Dorf zum Sightseeing gemacht

um uns danach wieder mit Brüderchen zu treffen und standesgemäß eines der vielen Restaurants zu besuchen.

Dann gings zum Einkaufen in einen örtlichen Supermarkt genannt Coop … die Preise dort entsprechen ungefähr 5x dem wie hier oO
Nach dem Mittag gabs ein Alphornkonzert im Dorf:

und das fast tägliche Bierchen bei Thomas Kumpel Stefan:

Dann gings zum Badfest – Eine Veranstaltung eines anderen Dorfteils von St. Moritz – Bierbuden,Grillbuden, Karussell und alles maßlos (halber Döner 8€, Bratwurst 5€) überteuert … nichts besonderes
Zwischendurch auf besonderen Wunsch meines Vaters: Ein Kontrastfoto: armer Wessi – reicher Schweizer

Meine Trainingshose soll ANGEBLICH nicht im richtigen Verhältnis zu den Arbeitsklamotten von Thomas und denen der anderen Urlauber gestanden haben … naja wer weiss …
Nach 3x Karussell fahren für Pauli und etwas zu Essen für alle sind wir dann auch schon wieder nach Hause da Thomas nochmal arbeiten musste.
Am Samstag gings dann aber hoch auf den Berg … Wir sind auf den Corviglia auf die höchstgelege Alpina Bar der Region … Man merkt schon … Urlaub bei Thomas ist sehr abwechslungsreich
Es hat sich aber gelohnt, diese Aussicht ist der Oberhammer:

Und beim Essen 800m ins Tal zu gucken ist sowieso unvergesslich. Da sämtliche da oben angebotene Speisen mit dem Hubschrauber hochgeflogen werden, sind die Preise nochmals entsprechend gepfeffert … ich hab mich sehr zurückgehalten … bis auf:

Thomy und ich haben uns übrigens sehr gut verstanden … kein Wunder nach über 18 Monaten Funkstille und beschlossen abends dann durch die Schickeria zu ziehen und eine Kneipentour zu machen … das ist auch passiert aber davon gibts keine Berichte, geschweige denn Fotos

Da wir beiden am Sonntag früh nicht ansprechbar waren, sind Omi, Opi und Pauli alleine auf einen anderen Berg, den Marguhns. Freischwebende Seilbahnen und ein wundervoller Spielplatz für Kinder:

Nachdem die 3 uns beiden “Schlafmützen” (Zitat Paul) aus Thomas Wohnung abgeholt hatten, sind wir zu einem Badesee gefahren um zu grillieren … Wahnsinnig schön!

Fussball spielen, Essen, Sonne, Wasser … wunderschön …
Paul: Papa, soll ich dir mal zeigen wie ich ins Wasser springen kann?
Ich: Ja aber du wartest bis ich vorher im Wasser bin!
P: Warum?
I: Weil du nicht schwimmen kannst, du Pfeife!

Mehr oder weniger wars das dann auch … wir sind nach dem Grillieren nochmal kurz ins Dorf um uns von Thomas Freunden zu verabschieden und dann aber auch schon zurück ins Hotel um uns auf die Heimfahrt vorzubereiten … Am Donnerstag waren es schliesslich 11 Stunden … Die Rücktour betrug nur 9, ein kleiner Stau hinter Bayreuth und wir hatten es geschafft … nächstes Jahr wieder